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Back to the Future!

Je mehr wir uns im Senioren Lab mit unserer Zukunft und der Künstlichen Intelligenz befassen, desto mehr stelle ich bei mir fest, dass sich in meinen Gedanken viele Erinnerungen zurückmelden.

Wie war das damals als Kind? Die erste Mondlandung, eigentlich schier unvorstellbar und doch sahen wir Aufnahmen, welche mein damaliges Weltbild veränderten. Das Lied „Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen“ verlor mit der Zeit mehr und mehr von seinem Glanz.

Geborgenheit.  Mein Vater, wie er mir über den Kopf fährt oder meinen Arm nimmt und damit „Anke stosse, Anke stosse, Rugeli, Rugeli mache, druf stryche, druf stryche“ macht. Im Vitra Museum in Weil am Rhein nehme ich die Pflegerobbe in meine Arme, streichle sie, sie dreht ihren Kopf mit den herzigen Knopfaugen zu mir und gibt Geräusche von sich. Noch will ich mir nicht vorstellen, dass ich vielleicht in Zukunft einmal froh sein werde, eine solche Robbe als Trost in meinen Armen zu halten.

Mein Freundeskreis. Zum Teil sind es langjährige Freundschaften, welche mich durch Höhen und Tiefen begleiten. Sie machen das Leben spannend, beglückend bereichernd. Skype ermöglicht mir, über grosse Distanzen mit Menschen in Verbindung zu sein kann, schnell und direkt. Ein Ersatz für eine echte Begegnung mit Freunden ist das trotzdem nicht. Und nur noch von einer Künstlichen Intelligenz gesteuert zu werden, wie in unserem Theaterstück vom Zentralcomputer Eva, das wäre mir ein Graus.

Elsbeth Böhi

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