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Über uns

Miller’s Senior_innen Lab ist ein Theaterlabor das Altersbilder untersucht.

Welche Selbstbilder stehen Alternden zur Verfügung, welche werden auf sie projeziert.

Miller’s Senior_innen Lab ist für alle da. Es fördert intergenerative und interkulturelle Projektarbeit und will damit zu einer zeitgemässen, lust- und sinnvollen Kulturpraxis des Alterns beitragen.

In regelmässigen Workshops gehen die teilnehmenden Forscher_innen in Projekten kontroversen Fragen nach. Damit entwickelt das offene Labor performative, installative und theatrale Ausdrucksmöglichkeiten für die Teilnehmenden und stellt sie zur Debatte. 

 

Teilnehmen kann jede und jeder ab 60 Jahren. Es wird keine Theatererfahrung vorausgesetzt. 

 

Anmeldeformular

Das dritte Projekt kommt im Juli zur Aufführung. Wer sich anmeldet, wird auf die Liste für das vierte Projekt gesetzt, das voraussichtlich im September 2017 startet.

Aktuelles Projekt

Im Jahre 2525 – Ein Theaterstück des Senioren Labs mit Kindern zum Thema Künstliche Intelligenz

 

Wir schreiben das Jahr 2525. Durch einen Meteoritenregen ist das Computersystem einer Kolonie, das deren Zusammenleben organisiert beschädigt worden. Damit das Leben seinen gewohnt produktiven Gang nehmen kann, muss das System mit Erinnerungen

repariert werden. Während die Bewohner_innen der Kolonie das System fleissig mit persönlichen Informationen füttern, merken sie, dass sie gar nicht so abhängig vom Computer sind, wie sie immer dachten. Sie fangen an – statt zum System – miteinander zu sprechen, sich auszutauschen und zu vernetzen.

Aus Einzelgänger_innen wird so eine Gemeinschaft. Je mehr sich die Menschen von der Maschine lösen und beginnen ihre eigenen Werte zu setzen, umso mehr entdecken sie wer sie sind und was sie einmalig macht – sie entdecken ihre Menschlichkeit.

 

Leitung, Regie und Bühne: Ron Rosenberg

Assistenz: Regina Studer

Licht, Sound und Kostüme: Michael Graessner

Leitung projektbegleitende Workshops: Tina Mantel (Tanz/Bewegung), Lisa Malin (Atem-/Stimmtraining) 

 

Mit: Maria Beck, Hanspeter Blatter, Elsbeth Böhi, Heidi Frohofer, Veronika Glaser, Madelein Hirsch Jemma, Lisa Hoby, Janos Morvay, Edy Plutznik, Rudolf Roth, Jakob Schmid, Regina Studer, Verena Thöni, Lotta Waldvogel, Eveline Walser und Kinder aus dem Kreis 8.

 

Termine: So 9.7.17 17.00 (Premiere), Di 11.7.17 20.00, Mi 12.7.17 20.00, Do 13.7.17 20.00


Blog zum aktuellen Projekt

((Es folgt Videoblog))


Leitung

Ron Rosenberg wurde 1976 in Zürich geboren und arbeitete zuletzt am Gorki Theater Berlin,

an der Volksbühne Berlin, im Theater unterm Dach, Berlin, im Stadttheater Bielefeld und in Köln im Theater im Bauturm. 2010 gewann der mit seiner Volksbühnen-Produktion Prof. Y nach Céline am Monodramenfestival in Kiel den ersten Preis. Seit 2011 arbeitet er an verschiedenen Berliner Schulen im Bereich der Theaterpädagogik und entwickelt mit den Teilnehmenden ihre Theaterstücke. 2016 gewann Ron Rosenberg den Prix Kujulie im Fürstentum Liechtenstein mit der Produktion „Schule des Glücks“.

Seit 2014 leitet er die „Golden Gorkis“, die Senior_innen-Schauspiel-Gruppe am Gorki Theater Berlin und seit 2015 auch das Senior­_innen Lab am Miller’s.


Zeitplan

Laborstart mit Recherche und Forschung: September 2016

Probenbeginn:

Workshop XY

Workshop XY

Workshop XY

 

Premiere: So 9.7.17 17.00

Aufführungen: Di 11.7.17 20.00, Mi 12.7.17 20.00, Do 13.7.17 20.00


Kosten

Für alle Teilnehmenden ist das Projekt gratis.


Förderer / Sponsoren

Wir danken der Prof. Otto Beisheim-Stiftung für die freundliche Unterstützung.


Projekte

Projekt 1: Familiengeschichten Zürich (Premiere Januar 16)

Familien haben schwarze Schafe und falsche Fünfziger. Es gibt ewige Gewinner, ständige Verlierer und natürlich jede Menge Zoff und Heiterkeit. Das bedeutet Familien haben es gut miteinander oder nicht. Aber wie auch immer das Leben in der Familie war, ist oder sein könnte, niemand ist ohne aufgewachsen.

In unserem ersten Labor begeben wir uns darum in das Spiegelkabinett der eigenen Familie, um zu untersuchen, welche Bilder von uns darin existieren und was diese Bilder mit uns und anderen machen. Wir wollen dabei untersuchen, wie uns Andere sehen und wie wir uns dabei selber wahrnehmen.

Die Arbeit mit Familiengeschichten soll ein Plädoyer für das gemeinsame Suchen nach Möglichkeiten im Umgang miteinander sein. Denn eines ist Familie auch: Ganz viel Liebe.

 


Projekt 2: Ein Abend zum Thema Sterben (Premiere Juli 16)

Die zweite Forschungsarbeit des Senioren Labs gilt den Themen Sterben, Loslassen und Ankommen. Die Senior_innen untersuchen ihre Rechte, formulieren ihre Ängste, teilen ihre Hoffnungen und skizzieren ihre Visionen vom Tod. Sie horchen in die Stille. 

Im Mittelpunkt ihrer Untersuchung steht der Weg des Körpers, der im Begriff ist zu verschwinden. Welche Wege findet der Körper in den unterschiedlichen Kulturen unter die Erde? Welche Erfahrungen machen Alternde beim Abschiednehmen? Welche Identitäten nimmt ihr toter Körper ein? Was für Bilder reflektieren sich an ihm? Welche Forderungen und Wünsche?

Die Collage ist auch ein Plädoyer für das Leben selbst. So wollen wir im Senior Lab Zürich die Gegenwart feiern und gemeinsam auf eine Reise gehen, die uns über die Angst trägt, die das Thema mit sich bringt und anderen Mut machen, sich mit dem Unausweichlichen zu beschäftigen. Es ist nie zu spät.

 


Schreib und Lese Projekt (Dezember 16)

((Text folgt))

 


Projekt 3: Im Jahre 2525 – Ein Theaterstück des Senioren Labs mit Kindern zum Thema Künstliche Intelligenz 

Wir schreiben das 2525. Durch einen Meteoritenregen ist das Computersystem, das das Zusammenleben einer Kolonie auf einem fremden Planeten organisiert, beschädigt worden. Damit das Leben seinen gewohnt produktiven Gang nehmen kann, muss das System mit Erinnerungen repariert werden. Während die Bewohner_innen der Kolonie das System fleissig mit persönlichen Informationen füttern, merken sie, dass sie gar nicht so abhängig vom Computer sind, wie sie immer dachten. Sie fangen an – statt zum System – vielmehr miteinander zu sprechen, sich auszutauschen und zu vernetzen.

Aus Fremden werden Freunde, aus Einzelgänger_innen eine Gemeinschaft. Je mehr sich die Menschen von der Maschine lösen und beginnen ihre eigenen Werte zu setzen, umso mehr entdecken sie wer sie sind und was sie einmalig macht – ihre Menschlichkeit.



Blog zum Projekt 2: Ein Abend zum Thema Sterben

Hier finden Sie die Blog-Einträge zum Projekt "Ein Abend zum Thema Sterben":

 

Blog vom 06.07.16 — Entscheid über Leben und Tod

Blog vom 29.06.16 — Unser letztes Haus

Blog vom 22.06.16 — Die Clownin

Blog vom 15.06.16 — Urne oder Sarg?

Blog vom 08.06.16 — Heinrich, der Sohn des Totengräbers

Blog vom 01.06.16 — Wie denken Kinder über das Sterben

Blog vom 25.05.16 — Mirkos Tod

Blog vom 18.05.16 — Archäologische Ausgrabungen

Blog vom 11.05.16 — Tante Sophie

Blog vom 04.05.16 — Musik

Blog vom 29.04.16 — Summer 1989

Blog vom 27.04.16 — Von mexikanischen Totenbräuchen

Blog vom 21.04.16 — 30 Minuten

 

 


Im Rahmen der Forschungsphase zum Lab 2, das sich mit dem Thema Sterben befasste, setzten sich die Teilnehmer_innen gemeinsam mit dem Fotografen Roberto Ceccarelli mit ihrem alternden Körper auseinander. 


Das Senioren Lab in der Presse


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Anfahrt

 

 

 

Tickets

Di - Fr: 16:00 - 18:00 h
und/oder 2 h vor Vorstellungsbeginn

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