Theatertreffen vom 4. – 6. Mai 2018

20 Uhr

Sturm – Prointegras
Im Anschluss Eröffnungsabend mit Musik

Wie reagieren Menschen auf die Androhung einer Katastrophe? Was passiert dann mit einer Gemeinschaft? Was ist wichtig, an was klammert man sich, was gibt Hoffnung, welche Masken fallen, welche Lieder werden gesungen, welche Erinnerungen tauchen auf? Gemeinsam mit zwölf Spielerinnen, sechs Migranten und sechs Schweizerinnen, entwickelt Barbara Stengl entlang der Biografien und Lebensthemen der Spielerinnen das Theaterstück «Sturm»Der grosse Sturm ist angekündigt. Menschen bringen sich in Sicherheit, warten, fragen, zaudern, lieben, lachen, hoffen, zweifeln, zeigen sich und nehmen eine neue Perspektive ein. Bis der Sturm kommt. Und dann ist alles ganz anders, als sie sich es vorgestellt haben. Ein Stück über die Vorstellungskraft des Menschen und was darüber hinaus geht.

10 - 14 Uhr
Workshop – BRING DICH INS SPIEL

Heimweh oder Fernweh? Vernetzt oder bewusst offline? Lokalhero oder Nomade? Äpfel aus dem Thurgau oder Mango aus Indien? Kämpferin für eine bessere Welt oder für die Bäume am Dorfteich?  
Wer bist du? Wofür stehst du? Wie bildest du dir in dem Chaos an Informationen überhaupt eine Meinung? Was stoppt dich? Was treibt dich an? Sag es. Ins Mikro!

Was immer du sagst, wird Bewegung im Raum. Was immer du sprichst, wird zum Loop. Worte werden zu Rhythmus, ein Groove aus unseren Stimmen und Gedanken entsteht. 
Ein Forschen mit spontanem Denken, Ausdrücken, Improvisieren, die zu einer Komposition werden. Wir experimentieren so lange, bis wir wissen, was wir suchen. 

Leitung: Uta Plate (Theaterpädagogin, Regisseurin, Dozentin) mit musikalischer Unterstützung von Luca Magni (Musik und Komposition)

 

Werkstatt-Workshop zu ‚global/lokal’ mit Uta Plate, international tätige Theaterpädagogin. Teilnehmer_innenzahl beschränkt. Anmeldung unter staeheli@remove-this.millers.ch

 


16 Uhr
Bublina - Neodancers

Die aufstrebende Tänzerin Noe lebt in ihrer eigenen Welt, eingeschlossen wie in einer Blase – «Bublina», in slowakischer Sprache. Ob sie bereit ist, eine neue Freundschaft in einem fremden Land einzugehen, werden Sie beim Zuschauen sicher erfahren. Wie der Alltag einer Tänzerin aussieht zeigen Ihnen, mit grosser Begeisterung, die 13 Tänzerinnen und Tänzer, 3 Musiker und eine Erzählerin, die auch gerne ab und zu mittanzt. Kommen Sie mit und sehen Sie die Welt aus dem Innern der Bublina.                        

 


18 Uhr
Podiumsgespräch

Wie ist es eigentlich, in einer anderen Zeitzone unterwegs zu sein, aber für ein Schweizer Newsportal zu schreiben? Und wie begünstigt eine globale Bewegung die Gründung eines Ladens in Zürich, der sich auf lokale Lebensmittel spezialisiert?

Unsere Wurzeln pflegen und gleichzeitig über den eigenen Tellerrand hinausblicken. Internationale Erfahrungen sammeln, aber auf keinen Fall die Avocado aus Peru kaufen. – Die Globalisierung birgt Widersprüche, mit denen wir als Gesellschaft, aber auch als Individuen umgehen.

Im Podiumsgespräch treffen zwei Menschen aufeinander, die beide eine ganz persönliche Perspektive auf das Spannungsfeld «global vs. lokal» mitbringen.

Corsin Manser, Journalist, war 15 Monate als digitaler Nomade in Asien unterwegs und schrieb in dieser Zeit für das Schweizer Newsportal watson.

Christof Studer gründete den ersten Zero Waste Laden «Foifi» in Zürich und tritt damit für einen umweltbewussten, nachhaltigen Lifestyle ein, der auch global immer mehr zum Trend wird.

Zwei Erfahrungen, zwei Blickwinkel, und natürich die Fragen und Ansichten des Publikums: Wo begleitet euch das Lokale und das Globale im Alltag? Wo seht ihr die Herausforderungen und Chancen der Globalisierung in der Zukunft? Und wie positioniert ihr euch dazu?


20 Uhr

Panama - Kollektiv Tempofoif

Eigentlich geht es uns ja gut, alles easy, alles so la la. Und trotzdem verbringen wir «Millennials» den Grossteil unserer Zeit mit der Frage nach dem Ich und dem eigenen Befinden. Statt Position zu beziehen, bleiben wir auf ironischer Distanz: Wir reden von Instagram-Filtern, während Tr*mp die Welt anzündet, Klimawandel, Neonazis. Revolution und Ideologie sind irgendwie doof, aber Zynismus auch, also was tun? Wir haben genug von der Resignation, vom Durchschnitt und halbgaren Tanzpartys in stickigen Kellerclubs. Also los, mehr Gerechtigkeit, mehr Bildung, mehr Zuckerwatte — mehr PANAMA.

15 Uhr 
Flucht auf Unwegen - Oberstufe Elsau-Schlatt

 

40 Schülerinnen und Schüler setzen sich in ihrem Theaterprojekt mit dem Thema Flucht auseinander.  Die einen schreibend, die anderen spielend - die Impulse der Schreibenden aufnehmend. Während einige Schüler_innen eigene Fluchterfahrung mitbringen, bleibt „Flucht“ für die anderen etwas, dem sie sich gedanklich immer nur annähern können. Die Frage „Wie stelle ich mir eine Flucht vor, wenn sie mir passieren würde?“ ist ein Motor für diese Stückentwicklung. Die so entstandenen Szenen zeigen verschiedene Etappen einer Flucht von Syrien nach Elsau-Schlatt – von der Globalität zur Lokalität.

 

 

Anschliessend an die Vorstellungen findet jeweils ein kurzes Publikumsgespräch statt.


Laien Lab am Miller's

Über uns

Das Laien Lab am Millers ist ein einzigartiges Vernetzungsprojekt in Zürichs Theaterlandschaft – für Laien und Profis, Stadt und Kanton, Alltags- und Hochkultur.

Miller‘s Laien Lab gibt dem Engagement und Herzblut, das in die Laientheatergruppen im ganzen Kanton fliesst, eine eigene Plattform. Dazu geht das Laien Lab jedes Jahr eine Kooperation mit vier Laientheatergruppen ein. Die Gruppen werden im Probenprozess durch verschiedene Workshop-Inputs mit professionellen Theaterschaffenden begleitet. Sie produzieren aber nach wie vor selbstständig und bleiben in ihren künstlerischen Entscheidungen autonom. So entstehen vier Theaterprojekte, die sowohl in den Gemeinden der Gruppen als auch am Theatertreffen am Millers gezeigt werden.

Das Laien Lab ist ein Labor: Es lädt zum Experimentieren ein, ermutigt die teilnehmenden Gruppen dazu, Neues zu wagen, und öffnet unbekannte Denk- und Spielräume. Durch die Vernetzung mit anderen Theatergruppen und professionellen Theaterschaffenden trägt es zur Sichtbarkeit einer vielfältigen Laientheaterszene bei. 


Aktuelles Projekt – Global vs. Lokal

Global vs. Lokal In der aktuellen Saison zeigen Theatergruppen aus Uster, Wallisellen/Pfäffikon ZH, Elsau-Schlatt und Zürich ihre Theaterprojekte am Laien Lab Theatertreffen vom 4. bis 6. Mai 2018 am Millers.

„Im Laden an der Ecke kaufe ich mein Biogetreide - aus Argentinien. Meine Swatch – aktuelle Kollektion – habe ich im Internet bestellt. Wenn ich meine Schoggi esse, denke ich da manchmal auch an die Kakaobauern? Grad eben auf dem Weg mit 20Minuten stelle ich mal wieder erleichtert fest: ein Glück gibt es hier kaum Katastrophen …»

Die Gruppen Prointegras und Neodancers, das Kollektiv Tempofoif und die Oberstufe Elsau-Schlatt haben sich mit dem Spannungsfeld „Global vs. Lokal“ auseinandergesetzt und sind im Herbst 2017 in eine eigenständige Stückentwicklung gestartet. In ihren – vom Laien Lab begleiteten – Probeprozessen wurde Neues entdeckt, abgewandelt, verworfen und wiedergefunden. Entstanden sind dabei vier individuelle Stücke, die die Gruppen am Laien Lab Theatertreffen im Mai 2018 im Millers zeigen. Wir sind gespannt und freuen uns!




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PANAMA (Arbeitstitel)

Klimawandel, Rentenreform, Neonazis. Der Welt geht’s dreckig, aber uns geht’s doch eigentlich ganz gut. WG-Leben, Prüfungen, Homepartys, immer gleiche ironische Gespräche, Avocadosalat - lassen Tiger und Bär zurück und suchen Panama: wo es nach Bananen riecht und dein Rennvelo nie geklaut wird.

 

Premiere

5. April 2018, Keller 62

Rämistr.62, 8001 Zürich

 

 

Ein Stück von und mit Noah Beeler, Hélène Hüsler, Stefania Kratter, Fiona Künzle, Laura Leupi, Mira Maeder, Françoise Oppikofer, Leandra Sommaruga, Angelika Widrig.


Noah Beeler, Schauspiel
Hélène Hüsler, Leitung
Laura Leupi, Leitung
Mira Maeder, Schauspiel
Françoise Oppikofer, Schauspiel
Leandra Sommaruga, Schauspiel
Stefania Kratter, Schauspiel
Angelika Widrig, Schauspiel
Fiona Künzle, Schauspiel
 


Bublina (Arbeitstitel)

Eine Tänzerin geht in ihrem Ort zur Schule, hat hier ihre Freundinnen. Weil sie aber nur das Hier kennt, lebt sie wie in einer Blase. Was passiert, wenn sie eine andere Tänzerin trifft, die schon als Kind in einem fremden Land aufwächst, dort Tanzstunden nimmt und Freundinnen in vielen Ländern hat?

 

Premiere

27. Januar 2018, Chesselhuus

Tumbelenstrasse 6, 8330 Pfäffikon


Tänzerinnen: Fabienne Burlet, Jasmina Kezmann, Jennifer Fischer, Lea Waldburger, Liza Varga, Lou Salomé Frehner, Michèle Waldburger, Noëlle Grandchamp, Norina Hirschi, Ronja Fischer, Samantha Fischer, Tijana Panic,
Tänzer: Justin Fischer
Musiker: Andreas Gehri, Joël Stoop, Olivier Niklaus
Kreativteam: Petra Lüscher


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Eine Odyssee nach Elsau. (Arbeitstitel)

Die Schüler*innen entwickeln mit Hilfe des Miller’s Laien Lab ein Theaterprojekt zum Thema Flucht. Dargestellt werden Szenen der verschiedenen Etappen einer Flucht von Aleppo nach Elsau. Das Stück soll zum Nachdenken anregen und die Zuschauer in die Lage eines Flüchtlings versetzen. (Konzeptbeschrieb)

 

Premiere

5. April 10:00 für SchülerInnen, Singsaal der Oberstufe Elsau-Schlatt 

20:00 offen für alle, Singsaal der Oberstufe Elsau-Schlatt 

Im Ebnet 9, 8352 Elsau/ZH

 

 

 


Spielerinnen und Spieler
Aaron, Adrian, Alessio, Alex, Alexander, Andri, Andrina, Anja, Arber, Céline, Erëza, Florin, Gabriel, George, Indira, Ismaele, Jack, Jan, Janis, Joël, Joshua, Kimi, Laurin, Leila, Luca, Marc, Michael, Miebunya, Milena, Milva, Mina, Nick, Patrick, Sandra, Sarah, Silvan, Sofija, Til, Victoria, Yves, Zoé

Projektleitung:
Elsbeth Stamm, Emmanuel Kolb, Lorenz Gigon


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„Sturm“

Wie reagieren Menschen auf die Androhung einer Katastrophe? Was passiert mit einer Gemeinschaft, wenn sie von einer Naturkatastrophe bedroht wird? Was ist dann wichtig, an was klammert man sich, was gibt Hoffnung, welche Masken fallen, für welche Überlebensstrategie entscheidet man sich, welche Lieder werden gesungen, welche Erinnerungen tauchen auf? Gemeinsam mit zwölf Spielerinnen, sechs Migranten und sieben Schweizerinnen, entwickelt Barbara Stengl entlang der Biografien und Lebensthemen der Spielerinnen das Theaterstück „Sturm“.

Der grosse Sturm ist angekündigt. Menschen bringen sich in Sicherheit, warten, fragen, zaudern, lieben, lachen, hoffen, werden hoffnungslos, zeigen sich und nehmen eine neue Perspektive ein. Bis der Sturm kommt. Und dann ist alles ganz anders, als sie sich es vorgestellt haben.

 

Ein Stück über die Vorstellungskraft der Menschen und was darüber hinaus geht.

 

Premiere

Sonntag, 22. April 2018, Musik Container Uster

Asylstr. 10, 8610 Uster

 

 

 

Bild folgt!

 

Spielerinnen und Spieler

Anna (Coiffeuse 2. Lehrjahr), Didac Gibal (Coiffeur 1. Lehrjahr), Fereidun Ibrahimi (Ziel Berufslehre), Franca Stengl (Maturandin), Ghaida Zeidan (Unterhaltspraktikerin Lehre EBA Abschluss 2017, momentan Vorbereitungskurs für Aufnahmeprüfung KME mit Ziel Matura), Mirlind Kryeziuks (Praktikum FaGe mit Ziel Berufslehre), Nouralddin (Polymechaniker 1. Lehrjahr), Patrick Schmid (FaBe 1. Lehrjahr in Kinderkrippe), Josef Lütolf (Schulleiter in Pension), Providencia Meyer-Guerrero (Sprach- und Tanzlehrerin), Sara Hersche Fankhauser (Sekundarlehrerin), Sibylle Frick (Lehrerin in Ausbildung zur Theaterpädagogin), Verena Murbach (Biologin in Pension)

 

Kreativteam

 

Barbara Stengl (Regie, Text und Konzept), Cati Malek-Mansour (Schauspieltraining, Regieassistenz), Marina Landolt (Bühnenraum und Kostümbild), Nora Li Hess (Maske) Benjamin Bisaz (Sounddesign, Tontechnik), Andy Ineichen
(Lichttechnik), Basil Bleuler (Grafik, Website), Klemens Schiess (Video), Ghaida Zeidan (Social Media, Pressearbeit), Remy Beusch (Projektleitung, Sponsoring), Basil Bleuler und Marina Landolt (Fotos)


Nächstes Projekt – Anziehung und Widerstand

Das nächste Laien Lab startet im Sommer 2018. Hat eure Gruppe Interesse Teil des nächsten Laien Labs zu sein? Oder habt ihr Fragen? Dann meldet euch bei staeheli@remove-this.millers.ch.


Zeitplan

Angedacht ist der folgende Zeitplan, der jedoch in Absprache mit den teilnehmenden Gruppen variieren kann.

Das nächste Laien Lab startet im September 2018 mit einem Workshop zum neuen Thema «Anziehung und Widerstand». Ziel dieses Themenworkshops ist es, für jede Gruppe eigene Zugänge zum Thema zu finden, die in der Stückentwicklung weiterverfolgt werden möchten. Ebenfalls im September 2018 findet ein Bürgerbühnenworkshop statt, in dem ein methodischer Ansatz vorgestellt wird, der für die Stückentwicklung genutzt werden kann. Danach starten die Gruppen in ihre individuelle Probephase. In dieser Zeit kann jede Gruppe von individuellen Workshop-Inputs durch professionelle Theaterschaffende profitieren. Inhalt und Leitung dieser Workshops definieren die Gruppen und die Laien Lab Leitung gemeinsam. Ziel ist es, jeder Gruppe ein Ausprobieren in eine von ihnen gewählte Richtung zu ermöglichen. So wünscht sich eine Gruppe vielleicht einen Input zu Choreografie, eine andere zum Schreiben vom Theatertexten, eine dritte einen Clown-Workshop und eine vierte möchte sich in eine installative oder performative Richtung weiterentwickeln usw. Im Dezember 2018 findet ein Tag der offenen Werkstatt im Miller’s statt, wo sich die Gruppen gegenseitig einen Probeausschnitt zeigen, darüber in einen Austausch kommen und gemeinsam weiterdenken. Danach proben die Gruppen wieder einzeln weiter, bis zur Premiere im Frühjahr 2019 in ihren Gemeinden. Ende April / Anfang Mai 2019 findet das Laien Lab im Theatertreffen am Miller’s seinen Abschluss. Hier erhält auch ein Publikum Einblick ins Laien Lab: Alle entstandenen Stücke werden gezeigt, verschiedene Formate von Publikumsgesprächen werden ausprobiert, und das Rahmenprogramm bietet mit Diskussionen und Workshops die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden.




Laienspieler und Regisseure des Atelier Theater Meilen, SchalkTheater, stattTheater Stäfa und Theater Reaktiv.

Im Laien Lab arbeiten Theater-Laien und -Profis zusammen. Verschiedene Gruppen erkunden unterschiedliche Alltäglichkeiten um uns und beschreiben mit ihren Stücken unsere Gegenwart. 

In Workshops zur theatralen Arbeit werden kreative Impulse gegeben, unerwartete Fragen aufgeworfen und unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Durch Recherchen, Probenarbeit sowie das neue Netzwerk entwickeln sich vier unterschiedliche Produktionen. Die Premieren sind das Ergebnis dieses Prozesses. Durch die Aufführungen in den Gemeinden und am Miller’s gibt das Theater etwas an die Gesellschaft zurück.

In den diesjährigen Theaterstücken setzen sich die vier Gruppen mit dem Thema Migration auseinander. Die Gruppen bearbeiten das Thema aus ihren unterschiedlichen Perspektiven.

Programm vom 28. – 30. April 2017

Gesamtprogramm Laien Lab am Miller’s - Theatertreffen

 

Freitag 28.04.2017

17:00 Uhr – Konferenzraum

Werkstatt-Workshop: Laien für Laien

Einblicke in Proben- und Arbeitsprozesse zu “Ich liege hier im Mittelpunkt des Lebens” -SchalkTheater (Zürich)

„Soweit die Wünsche tragen – Soweit die Stimme reicht“

 

Thema dieses Workshops sind die Erfahrungen, die die Spieler_innen des SchalkTheaters in den Proben gemacht haben. Dabei ist die Entwicklung des Theatertextes mit Guy Krneta ein wichtiger Impulsgeber für die Gruppe gewesen. Geleitet und durchgeführt wird der Workshop von den Spieler_innen das SchalkTheaters.

 

 

20:00 Uhr – Miller’s

 “Carla”, nach Schiller - stattTheater (Stäfa) *

 

Der Glaube dient der Königin als Legitimation für die Zerstörung ihrer Tochter. Die Jugendliebe von Carla verliert, gegen alte Regeln. Wer nicht betet, nicht gehorcht,
 muss fliehen ...

 

22:00 Uhr – Miller’s

Eröffnungsabend mit Musik

 

Das dreitägige Treffen hat begonnen, dazu gibt es am Eröffnungsabend Musik von und mit den Menschen der vier Gruppen!

 

Samstag 29.04.2017

11:00 Uhr – Miller’s

Werkstatt-Workshop: Laien für Laien

Einblicke in Proben- und Arbeitsprozesse zu “Carla”, nach Schiller stattTheater (Stäfa)

„Carla`s-WerkstattTheater“

 

Thema dieses Workshops sind die Erfahrungen, die die Spieler_innen des stattTheaters in den Proben gemacht haben. Dabei ist der Ansatz des biographischen Theaters für die Gruppe ein wichtiger Impulsgeber gewesen, um sich mit dem Stoff des “Carlos” von Schiller auseinanderzusetzen. Geleitet und durchgeführt wird der Workshop von den Spieler_Innen das stattTheaters.

 

14:00 Uhr – Miller’s

Podiumsdiskussion

“Migration, was geht das das Theater an?”

Mit den Gästen: Matthias Werder (Theater REAKTIV - für das Laientheater), Martina Kamm und Eleonora Stassi (für Migration), Gülizar Cestan (für Politisches), Dr. Monique R. Siegel (für Wirtschaftliches)

 

Die Diskussion umkreist das Thema Theater und Migration. In einer offenen Suche nach Verbindungen, Ergänzungen oder Brüchen zwischen beiden Polen bringen die Expert_innen ihre Perspektiven auf das Thema ein.

 

16:00 Uhr – Miller’s

Herz voll Hoffnung” – Atelier Theater Meilen (Meilen) *

 

7 junge Menschen, aus der Schweiz und 7 junge Menschen, aus Syrien, Äthiopien und Afghanistan, nehmen Abschied, brechen auf und kommen irgendwann an. Doch wo?

 

20:30 Uhr – Miller’s

“Ich liege hier im Mittelpunkt des Lebens” – Schalktheater (Zürich) *

 

Sieben Menschen erzählen von ihrer inneren Migration und äusseren Herkunft, ihren Träumen und Eigenarten vom Mittelpunkt des Lebens.

 

Sonntag 30.04.2017 

10:00 Uhr – Miller’s

Müller_innen-z’Morge mit anschliessender Podiumsdiskussion

“Bürgertheater – eine neue Theatergattung?”

Mit den Gästen: Géraldine Boesch (für Bildung), Gwendolyne Melchinger (für das Schauspiel), Michael Schwyter (stattTheater - für das Laientheater), Stephan Zuppinger (für Wirtschaftliches).

 

Das Bürger_innentheater bewegt sich zwischen grosser Spielbegeisterung, naturalistischer und performativer Kunst und kleinem Budget. Was nimmt diese Theaterform aus der Theaterszene auf und was gibt es wieder an diese ab - dass wird von den Expert_innen aus unterschiedlichen Sichtweisen betrachtet.

 

11:00 Uhr – Konferenzraum

Werkstatt-Workshop: Laien für Laien

Einblicke in Proben- und Arbeitsprozesse zu Herz voll Hoffnung - Atelier Theater (Meilen)

„vom Unterwegssein“

 

Thema dieses Workshops sind die Erfahrungen, die die Jugendlichen aus Meilen und die Jugendlichen aus Syrien, Äthiopien und Afghanistan in den Proben machten. Die verschiedenen Sichtweisen der Kulturen und die unterschiedlichen Lebenserfahrungen waren ein wichtiger Impulsgeber für die Entwicklung des Stückes. Geleitet und durchgeführt wird der Workshop von Jugendlichen aus der Schweiz, Syrien, Äthiopien und Afghanistan.

 

12:30 Uhr - Mühlerama

“Die Wilden Schweizer – eine Völkerschau” – Theater REAKTIV *

 

Woran genau sollen sich Migranten anpassen? An eine höhere Kultur? Theater REAKTIV dreht den Spiess um, und führt durch den Zoo der Schweiz in der Tradition der Völkerschauen.

 

* Anschliessend Publikumsgespräch


Förderer

Wir bedanken uns bei


Herz voll Hoffnung

31.03.2017 um 19:30 in der HeuBühne / Atelier Theater Meilen

Wer etwas neu beginnt, der begibt sich ins Instabile hinein. Er muss denken und handeln ohne Geländer. das ist ebenso furchteinflössend wie inspirierend.
Hannah Arendt

7 junge Menschen, aufgewachsen in der Schweiz und 6 junge Menschen, aufgewachsen in Syrien, Äthiopien und Afghanistan, nehmen Abschied, brechen auf, sind unterwegs und kommen irgendwann an. Doch wo? Und wie verändert einen das Unterwegssein, was bedeutet es für das Verständnis von uns selbst und dem, was uns umgibt?

 

 

Leute des Atelier Theater Meilen:

mit Aman, Balz, Bachar, Carla, Dani, Gian, Khaled, Mariam, Mohamed, Leonie, Raman, Renato, Thierry

 

 

 

© Seraina Dür und Božena Čivić

Ich liege hier im Mittelpunkt des Lebens.

Premiere: Fr 07.04.2017 um 20:00 Uhr im Kulturmarkt in Zürich / SchalkTheater

 

»Als Mensch eigne ich mich gut. Ich bin robust und sehr von mir eingenommen. Ich kann tanzen und springen und viele Geräusche machen. Zudem kann ich schön schauen. Ich habe auch Gebrechen, die ich gut einbringen kann. Das ist sicher eine Bereicherung und gut zu gebrauchen.» Sieben Menschen verhandeln

im Niemandsland ihre Herkunft, Gegenwart und ihre ganz persönlichen Visionen für die Zukunft. Mit dem Dramatiker und Autor Guy Krneta haben die Ensemblemitglieder des SchalkTheaters eigene Texte für die Bühne entwickelt. Das Fremde und das Eigene stehen im Mittelpunkt einer grossen Fläche an Möglichkeiten.

 

Leute des SchalkTheaters:

 

 

Nora von Schrottenberg
Christine Bachofen
Geraldine Breuleux
Marcel Hähnlein
Hernan Medina
Anna Tibai
Nina Hesse Bernhard
Nicolas Piguet
Nicole Widmer
Patrik Grossen
Gabriele Schwarz
Manu Näff

©Timo Hermes

 “Carla” nach Schiller

Premiere: Mi 11.01.2017 um 20:00 Uhr im stattTheater Stäfa

 

«Carla» statt «Don Carlos» von Schiller. Die Geschlechter werden vertauscht. Eine Geschichte über Eifersucht und Macht – Liebeskummer regiert die Welt, das Stück bleibt das Alte. Die Zuschauer sitzen mit auf der Bühne und stellen das Volk dar. Wenn die Mächtigen streiten und lieben, sind die einfachen Menschen direkt betrof- fen. Schiller ist zeitlos und uferlos, die Geschichte spielt in Spanien mit viel Urlaubsflair und Flamencoklängen …

 

Leute des stattTheater Stäfa:

Chantal Hüni
Jalé Tümér
Danielle Hofmann
Urs Etter
Daria Lott
Jasmin Gloor
Cyrill Kutter
Angela Menti
Lisa Weidmann
Patryk Becker
Gerhard Möstl
Samantha Hofmann
Michael Schwyter
Paul Schwyter
Karin Oswald
 

 

©Timo Hermes

Die Wilden Schweizer – eine Völkerschau

Premiere: Fr 07.04.2017 um 20:00 Uhr im Mühlerama, Tiefenbrunnen, Zürich / Theater Reaktiv

 

Ein Stationentheater mit Chor im Mühlerama Tiefenbrunnen, Zürich

1935 wurde im Zoo Zürich die letzte Völkerschau auf Schweizer Boden gezeigt: In einem Gehege wurden für ein paar Wochen Menschen aus dem Maghreb ausgestellt, in traditioneller Kleidung und Behausung, bevor sie in einen anderen europäischen Zoo verfrachtet wurden.

Theater REAKTIV dreht den Spiess um: Das Ensemble hat sich mit der Frage befasst, worüber sich Menschen heute nach ihrer Reise in die Schweiz wundern.
In einem Stationentheater werden dem Publikum die Antworten in vielfältigen Bildern vorgeführt. Musikalisch umrahmt wird das Geschehen von einem «Multikulti-, Heimweh- und Beschwerdechor». Als stimmungsvolle Kulisse dient das Mühlerama im Tiefenbrunnen.

Lassen Sie sich von unseren versierten Tourguides durch den «Zoo der Schweiz» führen.

 

Leute des Theater REAKTIV:

Alice Fiedler, Carmen Besson, Caro Thiele, Claudia Schnetzler, Doris Ammari, Eleonore Strehler, Ernst Aebi, Eva Lauper, Ewa Raznikiewicz-Herr, Gabor Doka, Fabio Serafini, Hélène Hüsler, Isaura Moser, Jenny Mösenfechtel, Linda Feichtinger, Martina Friess, Milena Lapcevic, Mirjam Landert, Moya Müller, Myriam Meyer, Paul Hertig, Ruth Wermelinger, Salomé Rittener, Sophie Wolf, Thomas Rüdisühli

Matthias Werder, Katinka Kocher, Urs Hofmann, Cornelia Zierhofer

Die Regisseurin und Dramaturgin Miriam Tscholl (e.v.r.) in der Arbeit mit dem Ateliertheater Meilen, stattTheater Stäfa und dem Schalktheater Zürich.

© Jo Jonas


Das Schalktheater Zürich an der “offenen Probe” im Miller’s.

© Jo Jonas


Das Ateliertheater Meilen an der “offenen Probe” im Miller’s.

© Jo Jonas


Das stattTheater Stäfa an der “offenen Probe” im Miller’s.

© Jo Jonas


Der Autor Guy Krneta (e.v.r.) im Textworkshop mit dem Schalktheater Zürich.

 © Timo Hermes


Die Bühnen- und Kostümbildnerin Michela Flück im Kostümworkshop mit Einzelgesprächen zu “Carla” im stattTheater Stäfa.

© Jo Jonas

Der Autor Michael Fehr (e.v.r.) im Produktionsworkshop zu “Carla” mit dem stattTheater Stäfa.

© Jo Jonas

Im Workshop mit Vertretern der Laiengruppen, Hajo Kurzenberger (e.v.l.) - “Spiritus rector” und Dramaturg in der Bürgerbühnenbewegung.

© Jo Jonas


Miller's


Seefeldstrasse 225
8008 Zürich
info@remove-this.millers.ch
Tel. +41 (0) 44 387 99 70
Fax +41 (0) 44 387 99 74

Anfahrt

 

 

 

Tickets

Tickets

Di - Fr: 16:00 - 18:00 Uhr
und/oder 2 Std. vor Vorstellungsbeginn

 

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Tel. +41 (0) 44 387 99 79

 

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